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Herr Nilsson 20.05.2015 09:30

Volumenberechnung - Grundsätze
 
Erstmal ein "Neulings-Hallo" an aller Forumianer von mir!

Ich habe mich die letzten Tage ein wenig damit beschäftigt wie das Volumen der Verfahren A und B nach DIN EN 18329 genau berechnet wird und finde etwas divergierende Angaben dazu. Vielleicht könnt ihr etwas Licht ins Dunkel bringen und mir kurz Feedback geben ob ich die Infoblätter des FLiB und anderer Fundorte richtig interpretiert habe.

Ich fasse mal mein Ergebnis zusammen:

1. Es wird das Nettoinnenvolumen , anhand der Nettogrundfläche und der lichten Raumhöhe gemäß der DIN 277 ermittelt. Also im FERTIGEN Zustand, der NICHT (volumenmäßig) bis an die Dämmschicht herangeführt ist, richtig?

2. Abseiten und Drempel im DG werden nicht mitberechnet (1. Frage), die wären aber eigentlich, weil vor der Dämmebene, "absichtlich" (auch wenn ungewollt) mitbeheizt. Oder gilt das nur bis 1 m² Grundfläche? Und eine nicht raumhohe Wand (bspw. Drempelwand sehr weit vorgezogen und dadurch etwa 1,50 m hoch im Anschlussbereich an die Dachschräge).

3. Wände werden nicht mitberechnet, ebenso wenig wie abgehängte Decken. Was aber wenn die Wände GK sind (also auch "Luftraum" bieten) und über der abgehängten Decke ein weiteres Obergeschoss ist? Ich würde mir ja künstlich den Wert verschlechtern mit jedem m²/m³ abgehängter Decke!?

4. Im Dachgeschoss dass gleiche Spiel: wenn ich meine Decke möglichst "hoch" abhänge wird mein Wert besser!? So einfach ist das:confused:?

5. Wie wird der Wert ermittelt wenn noch eine Decke fehlt, darf ich die künstlich "abziehen"?

6. Bestehen zwischen Massiv- und Holzbau-/ Leichtbauwänden Unterschiede?

7. Wie verhalten sich Holzdecken innerhalb eines EFH, gibt es da etwas zu beachten?

Das hier ist ja wohl nicht ganz richtig, oder:
Verfahren B:
Prüfung in der Bauphase
nach Herstellung der luftdichten
Ebene, vor Einbringen
der Innenschale
im Dachbereich
(Auszug eines Flyers)
Wobei ich das begrifflich eigentlich gar nicht so weit weg finde von "Prüfung der Gebäudehülle", die aber ja dann eher eine reine Leckagemessung wäre, wo die unmittelbare LWR uninteressant ist.

Und noch eine Frage, die nichts mit dem Thema der obigen Messverfahren zu tun hat: das alte Spiel des Nachweises "Rauch zieht aus der unteren Wohnung", welche Druckverhältnisse setzt ihr an / wie viel Pa?


Besten Dank schon im Voraus für eure kurze Hilfestellung/ Meinung!

H. Trauernicht 24.05.2015 14:31

Hallo und herzlich willkommen!

Das sind zu viele Fragen in einem Thema. Bitte splitten und einzelne Themen eröffnen. Wie soll sonst eine Diskussion gelingen?!


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