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Alt 26.07.2007, 22:51   #2
Schrödingers Katze
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Standard ja,ja, die Anemometerwerte....

Gemessene Windgeschwindigkeiten nützen bei der Beurteilung von Leckagen nichts, da diese auch von Größe und Form der jeweiligen Leckage, und vom Abstand der Meßsonde abhängen. Ein Maß für die Beurteilung auf diesem Wege böte lediglich die (aufwendige) Messung der Leckageströme (mit Meßtrichter etc).
Grundsätzlich sind Leckagen, gleich welcher Größe, immer dann kritisch, wen durch diese feuchte Raumluft in feuchteempfindliche Bereiche, etwa Dämmebenen mit Faserdämmstoffen, gelangen kann, oder gar bis in den Frostbereich, wo durch kurzzeitig gebildete Eisschichten eine temporäre "Dampfsperre" entstehen kann. Also immer, wenn die berechnete Dampfdiffusion sich so nicht einstellen kann, oder wenn Konvektionseffekte zu Schimmelgefahren führen.
Zum wirksamen Aufspüren solcher Stellen gibt es neben dem Anemometer noch etliche weitere Möglichkeiten (hierzu existiert in diesem Forum ein eigenes Thema)
Die viel zitierten 2m/s beziehen sich nur auf das Kriterium der Wohnbehaglichkeit, gemessen in 1 m Abstand von der Leckage in Nutzungshöhe des betreffenden Raumes.
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