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Alt 03.12.2016, 19:36   #2
C. Burkhardt
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Ort: Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern
Beiträge: 68
Standard Beispiel 1

Ich möchte auch gleich selbst ein "schönes" Beispiel nennen:

Beschreibung zum Gebäude:
  • Gebäude aus den 1960ern / 70ern.
  • Das niedrige Dachgeschoss wurde abgerissen und anschließend wurde ein höheres Dachgeschoss mit Ziegeln neu errichtet.
  • Galerien in den DG-Zimmern aus einer Holzbalkenkonstruktion.
  • Dämmung der Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem, durchgehend vom EG bis zum DG.
  • Keine mechanische Lüftung.
  • Luftwechselzahl gemessen n50 = 1,5 1/h.

Problematik:

Im Winter bei kalten Temperaturen wird auf der Giebelseite die Mehrschicht-Holzplatte am Dachrand dunkel.
Siehe Bild im Anhang.


Erklärung hierfür:

Die größten Leckagen bestehen im Bereich der Galerien im Dachgeschoss. Siehe Bild im Anhang.
Hinter den Holzbalkenkonstruktionen sind die Giebelwände und Innenwände unverputzt. Warme feuchte Luft strömt hinter die Holzbalkenkonstruktion, durch offene Fugen zwischen den Ziegeln in die Wand und in der Ziegelwand nach oben und / oder hinter der Dämmung nach oben.

Am Dachrand kühlt die warme feuchte Luft aus den Ziegelwänden dann ab und es kondensiert Feuchtigkeit aus.

Die Bewohner haben auch angegeben, dass in der Vergangenheit im DG die Fensterlüftung vernachlässigt wurde, was sicher auch noch zur Problematik beitrug.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Beispiel_Feuchteschaden_am_Dachrand.jpg (52,8 KB, 15x aufgerufen)
Dateityp: jpg Beispiel_Feuchteschaden_am_Dachrand_2.jpg (48,5 KB, 11x aufgerufen)
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Luftdicht, was sonst?
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