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Fragen/Berichte von Bauherren/-frauen "luftdicht" - ist das denn überhaupt gut?

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Alt 16.08.2007, 07:06   #11
Peeder
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Beiträge: 132
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Zitat:
Bleibt die Hoffnung, das dies auf allen Längen so ist.
Immer das selbe, in der Hoffnung , das der Ausführende ( oft Trockenbauer ) seinen Ruf wieder gerecht wird.

Beim Kauf eines Autos würde ich mal nachschauen, ob die Kurbelwelle richtig gelagert ist, könnte doch sein .......


Peeder
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Alt 28.08.2007, 12:14   #12
waki
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http://www.luftdicht-forum.de/showpo...38&postcount=7

Vor Verkastung des Leitungsschachtes mit Rigips habe ich die Verklebung der Faltenbälge zu den Lüftungsrohren moniert. Der Bauleiter erklärte, dass der Balg sich auch ohne Verklebung luftdicht im Rohr befände.
Ich habe Zweifel.
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Dateityp: jpg Dachdurchführung Faltenbalg Lüftung.jpg (91,2 KB, 19x aufgerufen)
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Alt 28.08.2007, 13:08   #13
eco-casa
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Zitat:
Zitat von waki Beitrag anzeigen
http://www.luftdicht-forum.de/showpo...38&postcount=7

Vor Verkastung des Leitungsschachtes mit Rigips habe ich die Verklebung der Faltenbälge zu den Lüftungsrohren moniert. Der Bauleiter erklärte, dass der Balg sich auch ohne Verklebung luftdicht im Rohr befände.
Ich habe Zweifel.
............das läßt sich ja leicht prüfen indem Sie die angeblich überflüssige graue Tape-Ummantelung ganz abnehmen und die Verbindung prüfen. Ist am Ende des Balges ein Stück glattes Rohr welches sich fest in die Muffe mit der Dichtung im HT-Bogen fügt ist das zweifellos dicht, aber das kann man so nicht sehen auf dem Bild .... was mich mehr stört ist die Bauschaummatsche die von oben rausquillt .... das legt erst mal den Verdacht nahe (muß aber nicht sein), daß es keine dauerhaft dichte Klebeverbindung von dem Balg an die Folie der luftdichten Ebene gibt.
Gruß
Arno Kuschow
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Alt 29.08.2007, 01:00   #14
waki
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Beiträge: 9
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Unter dem Bauschaum kam ein wenig Tape zutage, sodaß ich davon ausgehe, dass eine Abklebung zur Folie vorhanden ist. Eine Dichtigkeit zwischen Balg und Rohr konnte ich nicht prüfen, da inzwischen die Leitungen verkastet sind.

Zu allem Überfluß kam heute abend 19.00 Uhr entgegen der Absprache mit dem Bauleiter (Bauherrenanwesenheit war zugesagt) eine Firma für den Blower-door-Test auf die Baustelle. Lediglich zufällig war ich dort.

Er baute sein Gerät ins Küchenfenster ein und machte einen Leckagetest nachdem er Eingangstüre, fehlende Griffe an Fenstern, fehlende Anschlüsse Sanitär-Abläufe, Lüftungsrohre Kanal/Therme, Sanitärabläufe und die Lüftung Badezimmer (innenliegend ohne Fenster) abgeklebt bzw. mit je einem Luftbalg verschlossen hatte. In die Badewanne und die Duschtasse ließ er Wasser, obwohl beides nicht am Kanal angeschlossen war. Von mir wurde auf eine fehlende Abklebung des Heizungsrohrdurchganges DG hingewiesen, die er dann mehrfach mit Dichtungsmasse und Tape abdichtete. Auf die Abdichtung der Lüftung Badezimmer angesprochen, teilte er mit, dass diese permanent vorhandene Lüftung während der Messung verschlossen sein müsste.
Während des Tests wurden Luftbewegungen an der Eingangstüre, beiden Kellerfenstern, beiden Dachfenstern und dem Leitungsschacht DG festgestellt. Die Luftbewegungen Hauseingangstüre konnte durch puren Gegendruck minimiert werden, also eine Einstellungsfrage.

Meinen Fragen entnahm der Firmemmitarbeiter, dass ich mich wohl im Internet informiert habe und kam dann schnell auf den "Papst der Luftdichtigkeit", der schon für seine Firma gearbeitet habe und damit auf Luftdicht.de zu sprechen.

Er lobte insgesamt seine beauftragenden Bauträger ein wenig zu häufig mit Messwerten bis unter 0,5, räumte aber ein, dass die Werte bei dem von mir festgestellten Heizungsrohrdurchgang nicht zu halten gewesen wären ohne die nachträglichen Abdichtung. Die Werte kamen nach seinen Ausagen auf Unterdruckmessung 1,58 und Überdruckmessung 1.34 und somit auf einen Mittelwert von 1,46.

Die deutlich zu spürenden Luftbewegungen im DG an Fenstern und Leitungsschacht hielt er bei diesen Werten für nicht relevant. Eine von vom mir angesprochene Thermograpfie-Untersuchung hielt er für wenig aussagekräftig und unnötig.

Wie ist Ihre Meinung zum Sachverhalt?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Heizungsrohrdurchgang vor Test.jpg (70,4 KB, 27x aufgerufen)
Dateityp: jpg Heizungsrohrdurchgang DG.jpg (88,8 KB, 24x aufgerufen)
Dateityp: jpg Lüftung Badezimmer.jpg (52,6 KB, 24x aufgerufen)

Geändert von waki (29.08.2007 um 01:07 Uhr).
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Alt 06.09.2007, 22:12   #15
eco-casa
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..............die Beurteilung der einzelnen Leckagen ist aus der Ferne nicht möglich, da gehört die örtliche Inaugenscheinnahme dazu. Schon eine geringe Luftbewegung die durch einen schmalen Spalt "zischt" ist mit nassen Händen gut spürbar, wie zum Beispiel an einer Fensterdichtung..... ist aber bauphysikalisch eher unbedenklich weil dort kein verdeckter Feuchtigkeitsschaden innerhalb der Konstruktion auftreten kann..... so ein paar "fast dichte" Fenster können den Wert schon ganz schön beeinflussen...
eine langsame Strömung aus einer offenen Abseitentür ist dagegen völlig unauffällig wegen des großen Querschnitts, kann aber an einer einzelnen verdeckten Leckstelle als Quelle erheblich Schaden machen....
der absolute Wert der da erzielt wurde, weist jedenfalls darauf hin, daß die Hausbauer grundsätzlich die Luftdichtheit bedacht haben, wenn auch keine Meisterleistung abgeliefert haben .... aber Norm erfüllt ...
Gruß
Arno Kuschow
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Alt 07.09.2007, 23:50   #16
waki
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Beiträge: 9
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Danke für die Antwort.
An einer Stelle habe ich mich jedoch unklar ausgedrückt: Die Dachfenster von Velux waren schon dicht. Aus der Rigipslaibung (Kanten zum Innenraum) waren die Luftbewegungen mit der Hand spürbar.

Der Leitungsschacht wird jetzt wieder geöffnet und die drei Lüftungsdurchgänge zur Zwischenwand versetzt. Dabei wird die Luftdichtigkeitsebene wieder angeschnitten.
Muß der Test wiederholt werden?
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