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Leckagesuche + Visualisierung von Leckagen Wo befinden sich die Luftundichtigkeiten? Wie kann ich die Stellen herausfinden?

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Alt 04.09.2011, 10:58   #1
simon
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2011
Ort: neuss
Beiträge: 1
Standard wie genau muss man Leckagegrößen nachweisen?

Hallo.
Ich bin Planer und würde gerne wissen welchen umfang einer leckageortung bei erfolgreichem nachweis der dichtigkeit ich beauftragen sollte.

grund:
ich habe ein wohnhaus nach enev2009 nachweisen lassen.
der wert lag bei 0,7 und damit als zulässig.
ich protokoll vom tester stand dann noch der hinweis dass auch bei bestandener prüfung leckagen zu feuchteschäden und ... führen können.
das veranlasste den begleitenden sachverständigen das auch so den bauherren zu dokumentieren.
zwar konnte ich jetzt wieder auf die regelwerke verweisen,
aber es blieb beim bauherrn der bittere geschmack,
dass er vieleicht einen feuchteschaden bekommen kann.

mein wissen:
ein passivhaus zb. läßt einen luftwechsel von 0,6h-1 zu.
die din en 12114, bzw. 13829 lassen einen fugendurchlasskoeffizient von 0,1m3/mh (daPa2/3) zu.
heißt ich könnte bis zu 6 stellen mit feuchtegefahr haben.

neubau:
ich müßte jetzt also die 0,6nachweisen lassen und die leckageortung die 0,1.
sind die 0,1 als grenzwert richtig?
kann ich bei einer leckage die 0,1 nachweisen?
was für ein aufwand steckt dahinter?
und wie geht man mit den restunsicherheiten um?

gruß
simon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2011, 19:08   #2
H. Trauernicht
Administrator
 
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Sehnde bei Hannover
Beiträge: 1.706
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Standard Nicht Äpfel mir Birnen vergleichen!

Der Fugendurchlass gibt an, welche Luftvolumenmenge pro Meter Fugenlänge erlaubt ist. Er wird für die Arbeitsfuge von Fenstern und Türen angegeben.

Der Fugendurchlass (auch A-Wert genannt) kann mit der Luftwechselrate n50 nicht so einfach in Beziehung gebracht werden. Die Luftwechselrate gibt an, wie oft das Luftvolumen des untersuchten Gebäudes pro Stunde ausgetauscht wird.

Man könnte den zulässigen Durchlass aller Fugen des ganzen Gebäudes zusammenaddieren und diesen Volumenstrom dann in Relation setzen zu dem Gebäudevolumen. Dann hätte man einen Wert, den man mit dem n50-Wert vergleichen könnte.
__________________
Motto: Nicht Quantität zählt, sondern Qualität!
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